Wirbelgleiten (Spondylolisthese)

Wirbelsäulenzentrum in Hamburg Rahlstedt

Bild Wirbelsäule

Das Wirbelgleiten (in der Fachsprache Spondylolisthesis genannt) ist eine Instabilität der Wirbelsäule, bei der das obere Teilstück der Wirbelsäule mit dem Gleitwirbel über das Teilstück unterhalb des Gleitwirbels ventral bzw. vorne abgleitet (Ventrolisthesis oder Anterolisthesis). Im umgekehrten Fall spricht man von einer Retrolisthesis.

Obwohl bei der Spondylolisthesis zunächst oft nur wenige Beschwerden bestehen, kann das Gleiten des Wirbelkörpers langfristig dazu führen, dass einzelne oder mehrere Nerven im Spinalkanal eingeklemmt und gedehnt werden. Es können Lähmungen auftreten, die sowohl die Beine als auch die Funktion der Blase betreffen. Gleichzeitig verschleißen Bandscheibe (Bandscheibenvorfall) sowie Wirbelgelenk (Spondylarthrose) im entsprechenden Segment übermäßig, was teils starke Schmerzen verursachen kann.

In nahezu allen Fällen wird mit der konservativen Therapie begonnen (z.B. mittels einer vorübergehenden Stützung des Rumpfes durch eine Rumpforthese (Mieder)).

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