Therapie an den pheriperen Nerven

Wirbelsäulenzentrum in Hamburg Rahlstedt

Das Periphere Nervensystem (PNS) umfasst den Teil des Nervensystems, der außerhalb des Gehirns und Rückenmarks gelegen ist. Es besteht aus Nerven, die aus dem Rückenmark austreten, sich in Nervengeflechten an beiden Seiten der Wirbelsäule vermengen und als periphere Nerven für Bewegung oder Gefühl die Haut, die Muskeln und die Sinnesorgane des ganzen Körpers versorgen.

Zu den häufigsten Krankheitssymptomen des PNS gehören die Kompressionssyndrome. Dabei werden Nerven z.B. an knöchernen Engstellen eingeklemmt. Dabei kann eine Druckerhöhung stattfinden und es können Schmerzen, Taubheitsgefühle (Kribbeln) oder gar Lähmungen entstehen.

Dekompression der Nervenausgänge

Bei der sogenannten Dekompression werden die verdickten und hervorstehenden Knochen- und Bänderformationen entfernt und der normale Durchmesser des Spinalkanals wiederhergestellt. Die Dekompression ist ein minimal-invasiver Eingriff und kann im Einzelfall bei Risikopatienten auch unter örtlicher Betäubung durchgeführt werden. In der Regel wird der Eingriff jedoch in einer sehr schonenden Vollnarkose durchgeführt.

Zur Behandlung wird ein spezielles neurochirurgisches Mikroskop eingesetzt. Mit Mikrofräsen wird wie beim Zahnarzt der überstehende Knochen Millimeter für Millimeter abgetragen, bis die Nerven wieder ausreichend Raum haben. Dabei wird die Stabilität der Wirbelsäule nicht gefährdet.

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